Podcasthon Spezial: Autismus Deutschland eV

Shownotes

Gast dieser Folge Fabian Diekmann

Verein Autismus Deutschland e. V.

Website https://www.autismus.de

Spendenlink https://www.autismus.de/ueber-uns/spenden.html

Themen der Folge

Autismus in Deutschland Herausforderungen für Betroffene und Familien Unterstützungsangebote von Autismus Deutschland Beratung und Interessenvertretung Warum Aufklärung über Autismus wichtig ist

Diese Folge ist Teil des Podcasthon. Eine internationale Initiative, bei der Podcasts gemeinnützige Organisationen vorstellen und unterstützen.

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Empfänger: autismus Deutschland e.V. - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus

Transkript anzeigen

00:00:00: Schön, dass Sie da sind.

00:00:01: Hallo Herr Blumenberg!

00:00:02: Vielen Dank für die Einladung und schön, dass wir dabei sein können.

00:00:05: Ja das freut mich auf jeden Fall.

00:00:06: ich möchte natürlich auch ein bisschen mehr die großen Vereine in den Mittelpunkt setzen jetzt auch in Zukunft weil einfach das ein großes Element ist was uns ja auch Sichtbarkeit verschafft.

00:00:18: Ich habe Ihnen vorab hier schon einige Fragen geschickt Und dann würde ich sagen, dass Wir direkt auch darauf eingehen.

00:00:25: Die erste Frage, die ich ihnen ja zukommen lassen habe war Wenn Sie Autismus Deutschland e.V.

00:00:30: in zwei bis drei Sätzen beschreiben müssten, wofür steht Ihr Verband und was ist Ihre zentrale Aufgabe?

00:00:40: Beide Reisätze sind natürlich immer arg wenig!

00:00:43: Wenn man das kurz geschichtlich ... Sie hatten gerade Jahre gesagt es sind Jahrzehnte.

00:00:46: der Verband ist neunzebzig gegründet da war ich nur lange nicht auf der Welt Und der Grundgedanke ist die Selbsthilfe im Kontext von Autismus.

00:00:54: Vor allen Dingen zu einer Zeit, in der es gar keine Strukturen gab und zu der es auch wenn man's faktisch nimmt nur das Thema frühkindlichen Autismus gab.

00:01:03: Das Asperger-Syndrom kam ja später dazu Das hat sich aber mit eingefügt.

00:01:07: Also am Ende geht es immer darum, die Lebensrealität, die Wahrnehmung von Autisten und Autistinnen und ihre Angehörigen in Gesellschaft, Politik und Alltag zu unterstützen, die Realität zu verbessern und sich für die Bedürfnisse einzusetzen.

00:01:27: Ganz grobe!

00:01:28: Und dieser Auftrag, der sich daraus ergibt ist dann sehr vielfältig.

00:01:32: Der bewegt sich in der politischen Arbeit und der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Aufklärung, der Fort- und Weiterbildung und vor allem aber der Vernetzung und dem Initieren und Anstupsen von regionalen und überregionalen

00:01:48: Strukturen.

00:01:49: Ja es auf jeden Fall ein wichtiger Punkt dass wir politisch auch einfach mehr gesehen werden.

00:01:55: die nächste Frage wäre dann Welche aktuellen Herausforderungen erleben autistische Menschen und ihre Familien in Deutschland derzeit besonders häufig?

00:02:06: Man könnte fast sagen, es sind eigentlich die identischen Herausforderungen wie es auch schon neunzehntsiebzig der Fall war.

00:02:11: Und zwar Erzielen, die sich erstrecken über alle Lebensbereiche, die Nordsierungen haben sich verändert.

00:02:18: Das sind vor allen Dingen so die Lebensbereiche im Alltag, sowie Schule wie Arbeit und da sowohl das Setting als aber auch die Übergänge in diesen Bereichen.

00:02:28: Die individuelle Lösung brauchen.

00:02:30: und individuelle Lösungen sind natürlich immer schwer.

00:02:33: Wir kennen aber natürlich auch, also Schablonen helfen immer nicht so richtig.

00:02:37: Und dieses Aushandeln von individuellen Lösungen ist das was schwierig ist.

00:02:41: Ich hatte jetzt schon Schule und Arbeit gesagt.

00:02:43: aus meiner Sicht es ein dritter Bereich extrem wichtig und zwar der Bereich der Freizeit, der komplett unterschätzt wird.

00:02:49: Es gibt viel zu wenig Möglichkeiten für Freizeiht, für Austausch niederschwelliger Angebote Auch um einfach Resilienz und Vernetzung für die Personen zu schaffen weil wir ja immer wieder das Thema haben Kontakt und Austausch mit anderen Menschen ist zwar eine Schwierigkeit für viele Menschen im Spektrum, das heißt aber eben nicht dass das nicht gewollt ist.

00:03:11: Und dementsprechend braucht es diese Kontakträume?

00:03:15: Ja, diese Erfahrungen habe ich auch sehr oft gemacht.

00:03:19: bei uns hat sich jetzt auch ein neuer Stammtisch aufgebaut, dass man halt auch ein bisschen in Interaktion mit anderen neurodivergenten Menschen kommt weil der Austausche natürlich für uns auch wichtig ist damit wir uns nicht so alleine fühlen.

00:03:32: Und wenn ich dazu ein Beispiel bringen darf, wir haben das sehr deutlich gemerkt während Corona.

00:03:36: Die ersten Monate mit Lockdown und so weiter habe ich hier sehr viele Rückmeldungen bekommen von Eltern aber auch vom Menschen im Spektrum die sagten wie schön dieser ganze soziale Druck alles ist weg alles endlich mal Ruhe mein eigenes Tempo absolut nachvollziehbar.

00:03:50: Das kippte aber nach ungefähr einem Vierteljahr in Richtung Isolation, Einsamkeit und irgendwie fehlt auch so dieser Sozialraum und dieses Ausprobieren.

00:04:00: Und jetzt gerade neulich auf einer Tage habe ich mitgenommen von Liz Pellecano aus London die das International auch damals erforscht haben und tatsächlich dass gleiche bestätigen können international

00:04:13: Ja, das ist ja auch ein bisschen das Paradoxe.

00:04:16: Das sehe ich ja auch bei mir.

00:04:17: Ich möchte gerne Kontakt mit anderen Menschen, ich möchte mich mit ihnen unterhalten und austauschen aber es kostet trotzdem so viel Kraft und Energie einfach dieses soziale Aufrecht zu erhalten.

00:04:31: Unbedingt!

00:04:32: Gut, dann habe ich die nächste Frage.

00:04:35: Wie unterstützt Ihr Verband ganz konkret im Alltag?

00:04:39: Also welche praktischen Angebote und Hilfen stehen Betroffenen und Angehörigen zur Verfügung?

00:04:47: Da muss sich jetzt kurz ein bisschen differenzieren und die Verbandsstruktur benennen.

00:04:51: wir als Dachverband bieten in der Form eigentlich keine ganz konkrete Hilfe im Alltag.

00:04:57: Das ist also aus Hamburg heraus bundesweit und wir haben auch viele internationale Anfragen gar nicht realistisch möglich.

00:05:04: Wir kümmern uns eben mehr, wie es am Anfang schon mal sagte sehr um politische konzeptionelle Arbeit, Vernetzungstätigkeiten

00:05:10: usw.,

00:05:11: denn hier natürlich jemanden anrufen und ein konkretes Anliegen hat gehen wir dann immer darauf ein.

00:05:16: das führt aber in der Regel dazu dass wir in den Regionen weiter verweisen regionalen Gruppen, also es gibt Regionalverbände und Landesverbände quer durch die Republik.

00:05:27: Die dann in sehr unterschiedlichem Ausmaß auch schon sehr früh beispielsweise eben Selbsthilfestrukturen-Austauschangebote geschaffen haben durchaus aber auch sehr viele Therapie angeboteterrapizentren Wohnangebote, Freizeitgruppen und Austauschgruppen jeglicher Art gegründet haben.

00:05:47: Und dann hat sich das so ein bisschen als Netzwerk übers Land gelegt.

00:05:51: aber da ist weiterhin noch sehr viel Bedarf an Ausbau und vor allem auch in den Regionen wo es nicht ganz so stark vertreten ist.

00:05:58: Da findet natürlich die unmittelbare Hilfe statt und das ist wieder unsere Aufgabe eher auf der indirekten Ebene hier die Leute vor Ort zu vernetzen.

00:06:08: Man ist manchmal erstaunt, dass Leute in einer Straße sind zum Thema Autismus arbeiten und nichts voneinander wissen kriege ich immer wieder mit.

00:06:15: und da schubsen wir dann ganz gerne die Leute mal zusammen.

00:06:18: Und was wir natürlich auch auf der indirekten E-Mail machen Ist eben im Sinne von Aufwärts- und Öffentlichkeitsarbeit viele Angebote Flyer Broschüren aber eben auch sehr viel Fort- und Weiterbildung, also insbesondere dann für Fachkräfte aber auch Kurse.

00:06:34: Für Eltern haben sehr viele Elternkurse sehr niederschwellig betroffenen Austauschrunden das in diesem Rahmen.

00:06:40: Aber eigentlich immer mit dem Gedanken, dass gehört eigentlich viel mehr in die Regionen und wir hoffen eigentlich es überflüssig bei uns machen zu können damit es sich flächendeckend verbreitet und wir uns wieder anderen Dingen widmen können.

00:06:53: Ja, das ist auf jeden Fall sehr gut.

00:06:55: Ich kann mich noch erinnern als ich damals die Diagnose bekommen habe.

00:06:58: Ich wusste nicht was ich tun sollte.

00:07:01: Ich wusste nicht wo ich mich dran wenden konnte.

00:07:05: Ich habe irgendwie Hilfe gesucht um selber mit mir auch selbst klarzukommen weil natürlich nach einer Diagnese gerade es ist sehr schwer.

00:07:13: Gerade der Autismus verstärkt sich dann noch einiges mehr weil man einfach vielmehr versteht Es wird vielmeher sichtbarer sein seiner eigenen Eigenschaften Und ich hatte mich damals auch an einen örtlichen Verein hier gewendet.

00:07:27: Aber wurde leider sehr, sehr enttäuscht und im Stich gelassen so dass ich mich selber eigentlich nur, also mir nur selber helfen konnte.

00:07:36: es arbeiten auch zu viele Vereine einfach nicht zusammen das man wirklich Menschen speziell hier helfen kann.

00:07:41: daher finde ist gut dass es ein Dachverband gibt der einfach sagt wir unterstützen die Vereine wie versuchen sie zusammenzulegen damit die Hilfe einfach viel besser bei den Personen ankommt.

00:07:52: An der Stelle gehen wir auch noch mal im Moment sehr viel stärker in den Austausch mit ASPS-EV.

00:07:56: Bührungspunkte gibt es immer, aber auch da sind wir nochmal verstärkt mit um die verschiedenen Perspektiven zusammenzuführen und das ist natürlich bedauerlich zu hören dass sie dann gerade eine Gruppe geraten sind, die nicht gut funktioniert.

00:08:08: Da kommen wir wieder zu dem Anfang mit der Selbsthilfe.

00:08:11: Das lokale Wissen über so Nischen und Angebote in der Region, das gesamte Lokalkolorit – das muss vor Ort bleiben!

00:08:20: Das kann nicht zentral von einem Standpunkt aus koordiniert werden.

00:08:24: da geht so viel verloren und dafür ist dieser Austausch vor Ort unglaublich wichtig.

00:08:29: Also, um das nochmal kurz aufzugreifen.

00:08:31: Es ist möglich auch Sie zu kontaktieren und Sie leiten dann Menschen weiter zu Vereinen wo sie Unterstützung bekommen könnten?

00:08:40: Natürlich tun wir das nach Möglichkeit!

00:08:43: Man hat bei Autismus immer ja das Thema es gibt häufig Begleiterkrankungen und weitere Themen Der herausfordernde Faktor, sondern ein anderes Thema beispielsweise und dann müssen wir gucken wohin wir weiter leiten können.

00:08:58: Und im besten Fall gibt es vor Ort auch was und hat keine Wartezeiten von drei Jahren aufwärts.

00:09:04: Deswegen gehört immer auch dazu zu gucken wie können wir noch mit den regionalen Akteuren dort mehr Angebote schaffen die gebraucht

00:09:11: werden?

00:09:11: Also was ich noch den Zuhörer natürlich empfehlen kann ist geht zu Dammtischen, wenn es bei euch ein neurodivergenten Stammtisch gibt oder halt eine Selbsthilfegruppe für Autismus oder adhs schaut dass ihr da mal reinkommt.

00:09:25: Da könnt ihr auch natürlich sehr viel lokale Hilfe bekommen.

00:09:28: das sind Leute die schon Erfahrungen gemacht haben in den Bereich.

00:09:31: daher Schaut mal ob da was in der Nähe ist.

00:09:34: und dann komme ich auch Mal zur nächsten Frage Wofür werden Spenden Bei ihnen konkret eingesetzt?

00:09:43: Und wie stellen Die Transparenz gegenüber Unterstützenden sicher.

00:09:49: Es ist ja so, dass jeder Verein auch auf Spenden natürlich angewiesen ist um gut arbeiten zu können.

00:09:56: Genau also zur Einordnung.

00:09:57: wir sind eben ein gemeindetziger Verein und dürfen an der Stelle auch keinen Gewinn machen und basieren natürlich auch Spenden, aber auch Fortbildungseinnahmen und Mitgliedsbeiträge.

00:10:06: Und die Spenden kommen also.

00:10:08: wir sind mittlerweile als kleiner Verein noch nicht so weit dass wir aktives Fundraising betreiben.

00:10:13: das ist irgendwann mal für die Zukunft.

00:10:14: trotz alledem kriegen wir natürlich spenden.

00:10:16: das ist immer gut und wichtig.

00:10:18: Und es gibt zwei Bereiche, in die zu unterteilen ist.

00:10:21: Es gibt einmal freie Spenden das sind oft so kleinere Spenden aber auch diese sind wichtig.

00:10:26: Die gehen ganz global in den Satzungs Zweck mit ein also alles was ich benannt habe Aufklärung Öffentlichkeitsarbeit Organisation von Kongressen und so weiter Und die werden dann am Ende im Jahresabschlussbericht den Mitgliedern vorgestellt.

00:10:41: Dann gibt es aber, und das sind auch die, die auf der Homepage platziert sind, dann die zweckgebundenen Spenden, die von größeren Vereinen oder von Organisationen und Stiftungen laufen.

00:10:50: Beispielsweise hatten wir jetzt von einer Stiftung eine größere Spende für Kurse, für Geschwister, die ganz gezielt darauf gegangen sind.

00:10:57: Das wird dann auf der homepage transparent benannt.

00:10:59: oder wir hatten einen Gewinner von einem – ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau was Line Gaming Contest mit Fantasy-Footballkarten.

00:11:09: Viel genauer kann ich es auch gar nicht beschreiben, aber eine nicht unerhebliche Summe gewonnen und hat die uns dann gespendet musste das ja abgeben dann und wir haben das dann konkret genutzt um unseren Elternratgeber neu aufzulegen weil der in einer sehr hohen Nachfrage unterwegs ist.

00:11:24: davon sind mittlerweile jetzt nicht alles in dieser Spende sondern über sich runden hinweg weit über hunderttausend Stück verteilt worden kostenlos und das ermöglichen uns dann eben solche zweckgebundene Spenden, aber eben auch mal die Zwecke

00:11:37: freien Spenden.

00:11:39: Gut also ich werde den Spendenlink auf jeden Fall mit in die Beschreibung packen wer gerne spenden möchte.

00:11:46: natürlich bin ich ein Mensch der immer sagt wenn ihr es Geld habt könnt ihr's machen seid ihr selber knapp bei Kasse Könnt ihr auch vielleicht andere weiter unterstützen?

00:11:55: Gibt es da noch Möglichkeiten, wie man auch noch unterstützen kann ohne jetzt Geldspenden zu machen?

00:12:00: Also das möchte ich erstmal mit unterstützen.

00:12:02: Da muss niemand gezwungen gesehen aber wer mag ist natürlich eingeladen.

00:12:06: Ansonsten hilft im Sinne von Selbsthilfeorganisationen sich zusammenzufinden und vor allen Dingen dieses ganze Nischenwissen vor Ort zu sammeln.

00:12:16: also wo gibt es Freizeitangebote die vielleicht passend sind so was zu sortieren kleinere Kataloge zu erstellen, also so wie eine Art Reiseführer für eine Region.

00:12:26: Wo gibt es ein gutes Therapiezentrum?

00:12:28: Wo gibt's ein schönes Freizeitangebot?

00:12:30: Wo ist ne Austauschgruppe?

00:12:32: Wo is ne Selbsthilfe-Gruppe?

00:12:34: Wo iss aber auch irgendwie nen Autismussensibler Zahnarzt?

00:12:38: All solche Sachen!

00:12:38: Das sind so viele Themen

00:12:40: die

00:12:41: vor Ort gesammelt werden müssen.

00:12:42: und diese Arbeit das ist ja eher so ne Fleißarbeit an die Regional auch das zu aktualisieren Das und dafür sich vor Ort in Gruppen zusammenzufügen, weil das kann keiner alleine machen.

00:12:52: Das ist eine eine Unterstützungsarbeit die kaum geringer wertzuschätzen ist.

00:12:57: Die kaum zu geringen zu schätzen ist so möchte ich sagen.

00:13:00: Genau also Ich bin auch gerne im Raum Fulda für euch verfügbar.

00:13:03: wenn jemand aus Raum fulda kommt und sich natürlich vernetzen möchte könnt ihr mich gerne anschreiben unter podcast at online-vita.de.

00:13:12: Da kann ich natürlich euch auch einige Informationen hier aus der Region geben.

00:13:17: Und kommen wir nun zur letzten Frage.

00:13:20: Wenn Sie einen Wunsch an die Politik und Gesellschaft formulieren könnten, was sollte sich in den kommenden Jahren für autistische Menschen dringend verbessern?

00:13:44: Und dann würde ich es etwas globaler noch benennen.

00:13:51: Es braucht an vielen Stellen mehr Dialog für das ganze Thema, also von der Selbsthilfe aber auch von der Gesellschaft und von Politik.

00:13:59: Es brauche nicht die Schablonenlösung.

00:14:02: Aber dieses Wechselspiel zwischen Autismus muss sich an die Gesellschaft anpassen wie es lange so war funktioniert nicht.

00:14:09: manch überhöhte Gegenforderungen Die Gesellschaft müsste sich an Autismus anzupassen ist natürlich auch etwas überhöht.

00:14:16: Und diesen Zwischenkorridor zu gestalten, das ist eine der Wünsche und auch der größten Herausforderung.

00:14:22: Weil natürlich wenn man es digital betrachtet alles was sich zwischen Null- und Eins bewegt, ist natürlich schwieriger als auf Eins festzulegen und der Rest muss ich dran anpassen.

00:14:31: Das funktioniert aber nie und deswegen diese Gesprächsbereitschaft in der Mitte plus ausreichende Angebote und Unterstützung wo sie gebraucht werden.

00:14:40: Das sind die Wünche, die ich an die Zukunft habe

00:14:43: Genau.

00:14:44: Und wie kann man es am besten erreichen?

00:14:46: Natürlich durch Respekt, Toleranz und Verständnis miteinander!

00:14:53: So, nun sind wir am Ende.

00:14:54: das waren jetzt meine fünf Fragen die ich hatte und ich bedanke mich vielmals bei Herrn Dickmann.

00:15:01: Vielen Dank, dass ich dabei bin auf dein Blumenberg.

00:15:05: Das war mein Gespräch mit Fabian Dickmann von Autismus Deutschland eV.

00:15:09: Ich finde, solche Einblicke sind wichtig.

00:15:12: Weil sie zeigen dass hinter dem Thema Autismus nicht nur persönliche Geschichten stehen sondern auch strukturelle Arbeit Beratung und politische Interessenvertretungen.

00:15:23: Wenn ihr euch für die Arbeit von Autismus Deutschland interessiert oder den Verein unterstützen möchtet findet ihr alle Informationen und den Spendenlink in der Beschreibung dieser Folge.

00:15:34: Wenn du den Verein außerdem unterstützen möchtest, teile gerne diese Folge damit noch mehr Menschen von dieser Arbeit erfahren.

00:15:41: Damit sind wir auch schon am Ende der heutigen Folge!

00:16:01: hinter dem Autismus Spektrum geben zu können.

00:16:05: Und außerdem habe ich jetzt auch mein Gewerbe erweitert, denn ich werde jetzt auch Seminare und Coachings geben für Schulen, Firmen oder vielleicht auch für Privatpersonen je nachdem wo das Interesse da ist einfach um noch mehr Verständnis und Aufklärung zu betreiben nicht nur im Internet sondern auch vor Ort.

00:16:25: Danke dass du dir die Zeit genommen hast uns zugehört hast.

00:16:29: dann bleibt mir noch zu sagen Bleib neugierig, bleib du selbst.

00:16:32: Bleib einzigartig!

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