Aufklärung, Sichtbarkeit und der Preis dahinter
Shownotes
In dieser Folge geht es um die Frage, warum Aufklärung über Autismus und ADHS so wichtig ist und warum sie für Betroffene gleichzeitig sehr viel Kraft kosten kann. Ich stelle mich und meinen Weg kurz vor und erkläre, warum dieser Podcast entstanden ist. Ich spreche darüber, wie mir meine Projekte helfen, meinem Leben und meinen Erfahrungen Sinn zu geben. Es geht um Sichtbarkeit, Öffentlichkeit und die Erwartungen, die damit verbunden sind. Ich erkläre, warum Energie bei Autismus und ADHS begrenzt ist und warum Grenzen kein Rückzug, sondern Selbstschutz sind. Außerdem lade ich euch ein zum Live-Stream am Mittwoch um 18 Uhr auf Twitch und TikTok, wo ich gemeinsam mit euch auf den TV-Beitrag in hr die ratgeber um 18:45 Uhr reagieren werde.
Wenn du neu hier bist, ist diese Folge ein guter Einstieg. Wenn du schon länger zuhörst, ist sie eine ehrliche Einordnung dessen, warum ich diese Arbeit mache.
Bleib neugierig. Bleib du selbst. Bleib einzigartig.
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Autismus Talk, dem Podcast der Verständnisschaft.
00:00:06: Ich bin Mike Blumenberg, Autor, Podcaster und Content Creator.
00:00:11: Hier spreche ich offen über Autismus, über echte Erfahrungen, Aufklärung und das Leben auf dem Spektrum, mit dem Ziel mehr Bewusstsein und Akzeptanz zu schaffen.
00:00:21: Schön, dass du eingeschaltet hast und Teil dieser Reise bist.
00:00:25: Ja, wie einige von euch vielleicht schon mitbekommen haben, wird morgen am zweiten, zweiten, zweitausend, sechsundzwanzig um achtundviertzig der Beitrag von mir ausgestrahlt.
00:00:37: Er wird in HR, dem hessischen Rundfunk, bei die Ratgeber kommen und wird vier Minuten dreißig lang sein.
00:00:45: Daher habe ich die Folge heute ein bisschen angepasst, weil es werden wahrscheinlich oder hoffentlich mehr Leute neugierig werden und auf den Podcast kommen.
00:00:55: Und wenn das so ist, möchte ich euch natürlich auch herzlich willkommen heißen.
00:01:00: Es freut mich, dass du hier hingekommen bist und neugierig bist auf diese Informationen und meine Erfahrungen aus dem Spektrum.
00:01:10: Ich werde erstmal etwas dazu sagen, wer bin ich und warum hörst du mich gerade?
00:01:18: Also langen wir an.
00:01:20: Wenn du diesen Podcast gerade zum ersten Mal hörst, möchte ich mich kurz einordnen.
00:01:26: Nicht mit einem Lebenslauf, sondern mit dem, was wichtig ist, um zu verstehen, warum es diesen Podcast gibt.
00:01:34: Ich heiße Mike.
00:01:36: Ich bin gebürtiger Düsseldorfer und lebe momentan oder seit einigen Jahren in Wulda.
00:01:44: Ich arbeite hauptberuflich als Lkw-Fahrer im Getränkgroßhandel und habe daneben Projekte, in denen ich über Autismus und ADHS spreche.
00:01:54: Nicht aus theoretisch im Interesse, sondern weil ich mein eigenes Leben damit versuche zu verstehen.
00:02:03: Ich bin Autist und habe zusätzlich ADHS.
00:02:07: Viele Dinge in meinem Leben haben lange keinen Sinn ergeben.
00:02:11: Reaktionen, Überforderungen, Beziehungen, Energie, Rückzug.
00:02:17: Erst sehr spät bekam das alles ein Zusammenhang, nämlich Der Weg dorthin kam nicht zufällig.
00:02:28: Ich habe in meiner Ausbildung als Kinderpfleger und Erzieher in einer Wohngruppe mit Menschen mit Behinderung gearbeitet.
00:02:38: In dieser Zeit habe ich mich intensiv mit Autismus beschäftigt, auch fachlich.
00:02:45: Für meine Ausbildung habe ich eine Facharbeit über einen autistischen Menschen geschrieben, der bei uns in der Wohngruppe gelebt hat.
00:02:53: Während dieser Arbeit habe ich gemerkt, dass vieles von dem, was ich dort beschrieben habe, mir selbst sehr vertraut ist.
00:03:03: Nicht oberflächlich, sondern tief.
00:03:06: Das war der Punkt, an dem ich begonnen habe, mich selbst ernsthaft zu hinterfragen.
00:03:15: Nach dieser Erkenntnis blieb es nicht bei einer Selbstdiagnose.
00:03:20: Ich habe bewusst den Weg in eine fachliche Abklärung gesucht.
00:03:26: Innerhalb von drei Monaten habe ich bei Dr.
00:03:29: Christine Preismann, die selbst Autistin ist, eine offizielle Diagnose als Autist erhalten.
00:03:37: Meine Diagnose insgesamt lautet Autismus-Spektrum-Störung, ADHS des Erwachsenen-Alters, antisoziale Persönlichkeitsstruktur mit Empathie-Defizit und Alexitämie.
00:03:47: Nachträglich kam auch noch die Depression dazu.
00:03:50: Was ich auch glaube, ist, dass ich PDA so wie auf jeden Fall eine Leserechtschreibschwäche habe.
00:03:59: Ja, und nach weiteren drei Monaten wurde mir nach Antragstellung ein Schwerbinatengrad von siebzig anerkannt.
00:04:08: Das war kein leichter Prozess, aber ein wichtiger.
00:04:12: Nicht als Etikett, sondern als Einordnung und Bestätigung dessen, was ich über Jahre erlebt habe.
00:04:48: dem Erlebten einen Sinn zu geben, nicht rückwirkend alles schön zu reden, sondern es einzuordnen.
00:04:59: Zum anderen ist dieser Podcast entstanden, weil ich gemerkt habe, wie viele Menschen mit ähnlichen Erfahrungen alleine bleiben.
00:05:07: Mein Ziel ist es zu zeigen, dass man mit Autismus nicht allein ist, dass ein Leben im Autismus-Spektrum nicht bedeutet, dass Erwartungen, Erfolg oder ein eigener Weg ausgeschlossen sind.
00:05:24: Erfolg heißt dabei nicht, einem Ideal zu entsprechen, sondern die eigenen Möglichkeiten zu finden und zu nutzen.
00:05:32: Meine Projekte helfen mir, mich selbst besser zu verstehen, Dinge zu sortieren und Sprache für Erfahrungen zu finden, die vorher keinen Namen hatten.
00:05:45: Gleichzeitig bekomme ich Rückmeldungen von Menschen, die sagen, dass sie sich dadurch zum ersten Mal gesehen fühlen oder Hoffnung schöpfen.
00:05:57: Nicht weil ich Lösungen liefere, sondern weil ich sichtbar mache, dass verstehen ein Prozess ist.
00:06:07: Wenn du neu hier bist, dann ist das der Rahmen.
00:06:12: Keine Expertenrolle.
00:06:14: von oben herab, sondern eine Stimme aus Erfahrung, Reflexion und ehrlicher Auseinandersetzung.
00:06:22: Alles weitere baut darauf auf.
00:06:25: Wenn ich über Aufklärung spreche, dann klingt das oft nach etwas Klaren, nach einem Ziel, nach etwas Sinnvollem.
00:06:35: Und das ist es auch.
00:06:36: Aber was dabei oft nicht gesehen wird, ist, dass diese Aufklärung Mit mir, was diese Aufklärung mit mir selbst persönlich macht, meine Projekte sind nicht irgendwann aus einer Indie entstanden, sondern aus einem inneren Druck heraus.
00:06:55: Aus dem Gefühl, dass mein Leben lange keinen roten Faden hatte.
00:07:00: Viele Erfahrungen standen unverbunden nebeneinander.
00:07:05: Über Forderungen, Rückzug, Konflikte, Scheitern, Neustarts.
00:07:10: Erst durch die Auseinandersetzung mit Autismus und später auch mit ADHS habe ich begonnen, Dinge einzuordnen.
00:07:20: Nicht um Ausreden zu finden, sondern um zu verstehen, warum ich bin, wie ich bin.
00:07:26: Der Podcast ist für mich ein Teil dieses Verstehens.
00:07:30: Jede Folge zwingt mich dazu, Gedanken zu sortieren, Worte zu finden, Zusammenhänge herzustellen.
00:07:39: Das hilft mir selbst.
00:07:42: Gleichzeitig ist es aber auch anstrengend, denn Aufklärung bedeutet, sich immer wieder zu öffnen, eigene Grenzen zu verschieben, Dinge auszusprechen, die eigentlich privat sind, weil man weiß, dass andere sich darin wiederfinden.
00:08:02: Mit der Zeit sind die Projekte größer geworden.
00:08:05: Der Podcast wächst stetig.
00:08:07: Inzwischen mit über dreißigtausend Streams.
00:08:11: Das ist kein Moment von Stolz, sondern ein Moment von Verantwortung.
00:08:17: Je mehr Menschen zuhören, desto bewusster wird mir, dass meine Worte Gewicht haben, dass ich nicht einfach darauf losreden kann, dass Sichtbarkeit auch bedeutet, Erwartungen zu erzeugen, ohne sie immer erfüllen zu können.
00:08:38: Dazu kommen die vielen anderen Bereiche.
00:08:42: Podcast, Videos, Instagram, Planung, Schreiben, Streaming.
00:08:46: Alles kostet Zeit.
00:08:48: Alles kostet Energie.
00:08:51: Und diese Energie ist bei mir begrenzt.
00:08:54: Es gibt keinen üblichen Vorrat.
00:08:59: Oft ist es so, dass ich meine Kraft zuerst in meine Arbeit stecke, in meinen Alltag.
00:09:07: in das funktionieren.
00:09:10: Und das, was übrig bleibt, liest in Aufklärung.
00:09:15: Nicht weil es leicht ist, sondern weil es mir wichtig ist.
00:09:20: Öffentlichkeit ist dabei ein zweitschneidiges Schwert.
00:09:26: Ein TV-Beitrag kann Sichtbarkeit schaffen.
00:09:30: Aufmerksamkeit, Reichweite.
00:09:33: Gleichzeitig werde ich damit zur Projektionsoberfläche.
00:09:39: Manche sehen einen Mutmacher, manche einen Experten, manche erwarten Antworten auf alles.
00:09:50: Jedoch gibt es auch Menschen, die mir und meine Meinung und Erfahrung infrage stellen und mich und meine Projekte schlecht machen.
00:10:00: Aber ich bin kein fertiges Beispiel.
00:10:04: Ich bin selbst noch mitten in meinem Prozess.
00:10:08: Sichtbar zu sein, als Autist, heißt nicht, dass alles geklärt ist.
00:10:13: Es heißt oft eher, dass neue Fragen entstehen.
00:10:18: Warum?
00:10:19: Ich das trotzdem mache.
00:10:21: Ist eigentlich einfach.
00:10:23: Ich weiß, wie es sich anfühlt.
00:10:26: Lange keinen Sinn in den eigenen Erfahrungen zu sehen.
00:10:30: Ich weiß wie ... einsam dieser Weg sein kann.
00:10:35: Ich war nach der Diagnose komplett allein, weder Freunde noch Familie.
00:10:41: Wenn ich durch meine Arbeit zeigen kann, dass man damit nicht alleine ist, dass Autismus nicht das Ende von Entwicklung bedeutet und dass man trotz aller Einschränkungen seinen eigenen Weg gehen kann, dann hat das für mich Bedeutung.
00:11:02: Nicht als Erfolgsgeschichte, sondern als ehrliche Einladung.
00:11:08: Du darfst deinen Weg langsam gehen.
00:11:12: Du darfst zweifeln.
00:11:14: Du darfst trotzdem wachsen.
00:11:16: Wenn wir über Autismus und ADHS sprechen, wird oft gedacht, dass es dabei vor allem um Wissen geht.
00:11:25: Mehr Informationen, mehr Verständnis, weniger Vorurteile.
00:11:30: Das ist richtig.
00:11:32: Aber es greift zu kurz.
00:11:35: Für viele Betroffene ist Aufklärung nicht nur Kopfarbeit, sondern echte Belastung.
00:11:43: Nicht weil sie das Thema nicht mögen, sondern weil ihr Alltag ohnehin schon viel Energie verbraucht.
00:11:51: Menschen mit Autismus und ADHS müssen im Alltag oft mehr gleichzeitig leisten, als man von außen sieht.
00:12:01: Dinge, die für andere automatisch laufen, brauchen bewusste Aufmerksamkeit.
00:12:08: Reizefiltern, Gespräche einordnen, Erwartungen erkennen, den eigenen Körper regulieren, Entscheidungen treffen, das kostet Kraft.
00:12:19: Nicht einmalig, sondern dauerhaft.
00:12:22: Viele wirken nach außen stabil und leistungsfähig.
00:12:27: sind innerlich aber ständig im Ausgleich.
00:12:31: Ein wichtiger Punkt ist dabei, das anpassen.
00:12:36: Viele Autisten versuchen, möglichst unauffällig zu sein.
00:12:40: Sie beobachten andere, passen sich an, kontrollieren ihre Reaktionen, um nicht negativ aufzufallen.
00:12:49: Das hilft kurzfristig, macht aber auf Dauer müde.
00:12:54: Wer ständig jemand anderes sein muss, verbraucht Energie, ohne es zu merken.
00:13:01: Das kann über Jahre gut gehen und dann plötzlich zusammenbrechen.
00:13:06: In der Forschung wird inzwischen klar beschrieben, dass es bei Autisten Zustände geben kann, in denen nichts mehr geht.
00:13:17: Starke Erschöpfung, weniger Belastbarkeit, geringere Reiztoleranz, Rückzug.
00:13:24: Das ist kein normales Ausgebranntsein und auch keine Faulheit.
00:13:30: Es entsteht meist, wenn über lange Zeit zu viel verlangt wird und zu wenig Erholung möglich ist.
00:13:40: Besonders dann, wenn Erwartungen von außen höher sind als das, was real leistbar ist.
00:13:48: Öffentlichkeit verstärkt diesen Druck.
00:13:52: Sobald jemand sichtbar wird, wird er bewertet.
00:13:57: Stimme, Auftreten, Aussagen, Haltung.
00:14:01: Bei Autisten kommt dazu, dass sie oft anders verstanden werden, als sie es meinen.
00:14:08: Das führt zu Missverständnissen.
00:14:10: Obwohl die Absicht klar war.
00:14:13: Sichtbarkeit kann Verständnis schaffen, aber sie kann auch neue Belastungen erzeugen.
00:14:20: Ein weiterer Punkt in der Offenlegung der eigenen Diagnose.
00:14:25: Für manche ist das entlastend, weil Dinge erklärbar werden.
00:14:31: Für andere bringt es neue Probleme, Vorurteile oder Erwartungen.
00:14:36: In der Öffentlichkeit ist das besonders schwierig, weil man nicht steuern kann, wie andere reagieren oder was sie hineinlesen.
00:14:47: Mit wachsender Reichweite wächst auch der Druck, immer richtig, immer klar und immer verfügbar zu sein.
00:15:01: Wenn Autismus und ADHS zusammenkommen, wird das noch komplexer.
00:15:07: Energie ist dann oft ungleich verteilt.
00:15:11: Es gibt Phasen, mit viel Antrieb und Fokus und dann Phasen, in denen selbst Kleinigkeiten schwerfallen.
00:15:20: Das ist kein Charakterproblem, sondern Teil der Funktionsweise.
00:15:26: Der Alltag verbraucht oft schon den Großteil der Kraft.
00:15:30: Da was danach noch kommt, ist kein Bonus, sondern ein Rest.
00:15:37: Deshalb ist Aufklärung für Betroffene oft ein Ballonsakt.
00:15:42: Sie kann stabilisieren, weil sie Sinn gibt und Ordnungschaft.
00:15:47: Sie kann aber auch belasten, weil sie Nähe, Reaktion und Verantwortung erzeugen.
00:15:54: Entscheidend ist, wie viel man gibt und ob Grenzen gesetzt werden.
00:16:01: Nicht aus Egoismus, sondern aus Selbstschutz.
00:16:05: Wichtig ist auch, wie wir über Erfolg sprechen.
00:16:09: Autismus bedeutet nicht, dass man nichts erreichen kann, aber Erfolg sieht nicht für alle gleich aus.
00:16:18: Es geht nicht darum, sich kaputt zu machen, um dazu zu gehören.
00:16:25: Es geht darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen Entwicklung möglich ist, ohne die eigene Gesundheit zu verlieren.
00:16:36: Aufklärung funktioniert langfristig nur dann, wenn sie nicht zur Selbstausbeutung wird.
00:16:45: Wenn Energie begrenzt ist, muss sie bewusst eingesetzt werden.
00:16:51: Das ist keine Schwäche, sondern eine realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten.
00:16:59: Damit sind wir am Ende der heutigen Folge.
00:17:04: Ich hoffe, sie hat euch gefallen.
00:17:06: Wenn dir dieser Einblick geholfen hat und du neue Divergenz besser verstehen möchtest, findest du mich auch auf meinen anderen Kanälen.
00:17:15: unter realmike-vomundzwanzig bin ich auf Instagram, YouTube, TikTok, Twitch aktiv und teile dort persönliche Einblicke in meinen Alltag, in meine Erfahrungen.
00:17:29: Und fachliche Inhalte findest du auf Instagram bei Autismustalk.podcast.
00:17:35: Und natürlich nochmal auf den Beitrag, morgen, dem zweiten Februar, zu kommen.
00:17:42: Am Mittwoch gehe ich um achtzehn Uhr, d.h.
00:17:45: am dritten Februar, zweizehnzechzehnzehnzig live auf Twitch und TikTok.
00:17:51: Dort werde ich gemeinsam mit dir auf den Beitrag über mich und meine Projekte reagieren.
00:17:58: Es sind vier Minuten dreißig.
00:18:00: Es ist nicht viel.
00:18:01: Es wird nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein.
00:18:05: Aber ich möchte gerne mit dieser Reaction, die ich dann mache, einfach ein bisschen mehr in die Materie eingehen, weil es werden wahrscheinlich nur Bruchstücke über mich und die Projekte kommen.
00:18:19: Der Beitrag, wie gesagt, kommt am zweiten Februar, zwei tausendsechsunzwanzig um achtzehn Uhr vormundvierzig auf dem hessischen Rundvog bei die Ratgeber.
00:18:29: Wenn du magst, schau gerne vorbei und bring deine Gedanken am Mittwoch gerne mit, dass wir darüber uns auch austauschen können.
00:18:38: Ich bin für euch da.
00:18:39: und ja, zum Thema Dasein, ich muss auch sagen, ich habe auch einigen Leuten, die ich nebenbei auch unterstütze.
00:18:49: Das wollte ich letzte Mal auch schon mal erwähnen.
00:18:51: Also es gibt Menschen, auch bekannte Streamer, mit denen ich sehr viel rede, die selbst Autismus oder ADHS haben oder auch Depressionen, mit denen ich halt ein bisschen versuche, sie zu unterstützen.
00:19:06: Ich nenne keinen Namen, weil ich möchte nicht irgendwie da irgendjemand schlecht machen oder mich irgendwie da zu hochheben.
00:19:16: Aber ich finde es halt auch wichtig, auch nebenbei zu versuchen, wenn jemand Hilfe braucht und kommt und ich Kapazitäten habe, dass ich da auch helfe.
00:19:25: Und wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, folge diesen Podcast.
00:19:30: Wie gesagt, wir haben dreißig tausend Streams schon erreicht.
00:19:32: Wir haben über dreitausend Zuhörer jeden Monat und ihr seid Autismus Talk.
00:19:40: Ihr seid dieses ganze Projekt.
00:19:43: und folgt mir auch auf den anderen Kanälen unterstützt mich, weil ich natürlich auch sehr viel mehr Energie in dieser Aufklärung stecken möchte.
00:19:52: Wenn es irgendwann wirklich funktionieren sollte, möchte ich mit diesen Projekten auch meinen Lebensunterhalt bewältigen können, um mich komplett auf dieses Thema Aufklärung einzulassen und noch mehr Energie da rein zu tun, um noch mehr zu helfen, noch mehr Projekte hinzuzufügen, um noch mehr Sichtbarkeit zu schaffen.
00:20:14: Ich werde auch weiterhin versuchen, mehr ins TV zu kommen, um einfach Autismus im TV präsenter zu machen, um einfach zu zeigen, wir sind ein Teil dieser gesellschaftlichen Struktur und wir wollen gesehen werden, wir wollen akzeptiert werden, wir wollen Unterstützung haben, denn in Deutschland wird es immer noch zu wenig auf Autismus reagiert.
00:20:40: Es wird nur als Randnotiz gehalten, aber wir werden nicht als strukturelles Thema gesehen.
00:20:47: Und das müssen wir ändern.
00:20:50: Danke, dass du dir diese Zeit genommen hast, zuzuhören.
00:20:54: Und es bleibt nur zu sagen, bleib neugierig, bleib du selbst, bleib einzigartig.
00:20:59: Bis zur nächsten Folge.
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