Autismus Talk - Weihnachten und Neurodivergenz

Shownotes

In dieser Episode von Autismus Talk geht es um Weihnachten aus neurodivergenter Perspektive.

Themen der Folge • Kurzer Überblick über aktuelle und seriöse Entwicklungen rund um Neurodivergenz • Persönliche Erfahrungen mit Weihnachten als Kind und als Erwachsener • Warum Weihnachten für viele autistische Menschen anstrengend sein kann • Reizüberflutung durch Geräusche, Menschen und Veränderungen • Soziale Erwartungen und Masking an den Feiertagen • Alte Familienrollen und unbewusste Zuschreibungen • Schuldgefühle und Missverständnisse im familiären Umfeld • Warum Überforderung oft unsichtbar bleibt • Wie mehr Rücksicht, Pausen und Verständnis helfen können

Diese Folge richtet sich an neurodivergente Menschen, Angehörige und alle, die Weihnachten besser verstehen möchten.

Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und willkommen bei Autism's Talk, dem Podcast der Verstecknisschaft.

00:00:08: Ich bin Mike Bloomberg, Autopodcaster und Content Creator.

00:00:13: In drei Tagen ist Weihnachten für viele eine ruhige Zeit, für andere eine sehr herausfordernde.

00:00:22: Genau deshalb ist es mir wichtig, gerade jetzt offen über Autismus, echte Erfahrungen, Aufklärung und das Leben auf dem Spektrum zu sprechen.

00:00:32: Nicht beschönigt, sondern ehrlich.

00:00:36: Schön, dass du dir heute Zeit nimmst, zuzuhören.

00:00:40: Schön, dass du hier bist und diese Reise mitgehst.

00:00:44: Ich habe heute erst mal wieder ein persönliches Thema, was ich auch letzte Woche schon besprochen hatte.

00:00:51: Leider wird trotz, dass ich zwei Folgen hochgeladen habe, einmal mit KI bearbeitet und einmal ohne, weiterhin darauf behaart, dass ich eine KI-Stimme wäre.

00:01:02: Deswegen mache ich jetzt diese Folge auch mal als Video, damit ihr mitbekommt, wie ich diesen Podcast mache.

00:01:10: Und ja, ich sage es jetzt auch das letzte Mal, weil ich werde nicht jede Folge auf diese Vorwürfe eingehen.

00:01:20: Ich habe es letzte Mal schon versucht zu zeigen, dass ich... echt bin und das ist jetzt der letzte Versuch.

00:01:28: Sollte weiterhin KI Vorwürfe im Raum stehen, werde ich darauf nicht mehr eingehen und diese Kommentare auch ab sofort löschen.

00:01:39: Weil wenn man weiterhin da so drauf beharrt, finde ich, geht das schon in die Richtung Mobbing oder Rufmord oder wie ihr es auch immer darstellen wollt.

00:01:55: Daher werde ich dieses Thema nicht in weiteren Folgen besprechen.

00:02:01: Und wenn ihr trotzdem noch der Meinung seid, dann könnt ihr es gerne so behalten.

00:02:05: Aber behaltet es für euch, weil es interessiert mich dann nicht mehr.

00:02:09: Es ist der letzte Versuch, euch zu zeigen, dass ich echt bin.

00:02:13: Gut, dann wollen wir jetzt anfangen.

00:02:17: Also wir fangen an mit den Neuigkeiten der KW fifty-one, also letzte Woche, was so an Neuigkeiten gekommen sind.

00:02:25: Da haben wir als erstes Forschung zu früheren und präziseren Diagnostik von Autismus und ADHS.

00:02:33: Mehrere europäische Universitäten haben neue, groß geförderte Forschungsprojekte gestartet.

00:02:40: Ziel ist es, frühe Hinweise im Verhalten und in der Gehirnentwicklung besser einordnen zu können.

00:02:49: bisherige Diagnosen beruhen stark auf Beobachtungen und subjektiven Einschätzungen.

00:02:56: Die neuen Studien wollen herausfinden, welche Merkmale tatsächlich spezifisch für Autismus und ADHS sind und welche nur allgemeine Entwicklungsvarianten darstellen.

00:03:09: Ja, was hat das für eine Bedeutung?

00:03:11: Das könnte langfristig zu früheren und verlässlicheren Diagnosen führen.

00:03:17: Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Kinder zu früh oder falsch eingeordnet werden.

00:03:24: Die zweite Neuigkeit Autismus und ADHS lassen sich biologisch nicht sauber trennen.

00:03:31: Das haben wir auch letztes Mal schon besprochen, aber es ist immer noch aktuell.

00:03:35: Aktuelle neurologische Studien zeigen, dass sich Autismus und ADHS im Gehirn weniger klar unterscheiden lassen.

00:03:45: Als bisher gedacht.

00:03:47: Statt klarer Kategorien zeigen sich fließende Übergänge.

00:03:53: Entscheidend ist weniger die Diagnose an sich, sondern welche konkrete Merkmale eine Person hat.

00:04:04: Reizverarbeitung, Impuls, Steuerung oder soziale Wahrnehmung.

00:04:11: Was hat das für eine Bedeutung?

00:04:13: Das stützt das neurodivergente Verständnis, dass Menschen nicht in starren Schubladen passen.

00:04:21: Unterstützung sollte sich stärker an individuellen Bedürfnissen orientieren statt an Diagnose Labels.

00:04:30: Die dritte Neuigkeit Unterschiede im Erzählen von Verarbeiten und Verarbeiten von Ergebnissen bei Autismus.

00:04:43: Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass autistische Menschen Geschichten anders erzählen als nichtautistische.

00:04:52: Sie fokussieren sich stärker auf Fakten und Abläufe und weniger auf Motive oder emotionale Bewertungen.

00:05:01: Das ist kein... Defizit, sondern ein anderer cognitiver Stil.

00:05:08: Was bedeutet das?

00:05:10: Das erklärt viele Missverständnisse im Alltag und in Familien.

00:05:15: Besonders an Feiertagen kann das zu Konflikten führen, wenn Emotionaldeutungen erwartet werden, die so nicht geliefert werden.

00:05:28: Ja.

00:05:29: Die vierte Neuigkeit.

00:05:31: Autistische Erwachsene sind weniger anfällig für bestimmte Denkverzerrungen.

00:05:37: Eine aktuelle Studie zeigt, dass autistische Erwachsene bei der Selbseinschätzung ihrer Fähigkeiten oft realistischer sind als neurotypische Vergleichsgruppen.

00:05:48: Sie überschätzen sich seltener und unterschätzen sich nicht automatisch.

00:05:53: Das bedeutet, das widerspricht gennigen Klischees und ist relevant für Arbeitswelt, Diagnostik und Selbstbild.

00:06:02: Autismus ist nicht gleich mangelnde Selbstreflektion.

00:06:08: Ja, und Deutschland verzeichnet weiterhin starken Anstieg bei ADHS-Diagnosen im Erwachsenenalter.

00:06:18: Nach aktuellen Zahlen aus dem Gesundheitswesen steigt die Zahl der ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen deutlich an.

00:06:27: Fachgesellschaften sehen darin keine Modeerscheinung, sondern ein Aufholen jahrzehnter über sehender Fälle.

00:06:36: Das bedeutet, viele Menschen erkennen sich erst später wieder oft ausgelöst durch eigene Kinder oder durch Überlastung im Erwachsenenleben.

00:06:47: Das passt gut zur aktuellen Gesellschaftsdebatte über Masking.

00:06:52: Und jetzt kommen wir zu meiner persönlichen Weihnachtszeit.

00:06:57: Weil wir haben jetzt bald Weihnachten, wie gesagt, in drei Tagen.

00:07:00: Und also nach heute vier Tage.

00:07:05: Ich habe mal ein bisschen einen Tag vorher auf.

00:07:09: Wenn ich an Weihnachten denke, dann denke ich zuerst an meine Kindheit.

00:07:15: Damals war Weihnachten für mich etwas Schönes, eine Zeit voller Fantasie.

00:07:22: Der Weihnachtsmann, der mit seinem Schlitten kommt, Geschenke bringt, diese ganzen magischen Welten, die Geschichten, die entstanden sind.

00:07:33: Ich habe mich darauf gefreut, habe viele Geschenke bekommen und Weihnachten war Einfach etwas Besonderes.

00:07:41: Ich kann mich noch genau erinnern, wo ich als kleines Kind meine ersten Turtlespielsachen bekommen habe.

00:07:48: Zum Beispiel kann ich mich gut erinnern, als ich den Truck der Turtles bekommen habe, die man so aufklappen konnte oder das Luftschiff.

00:07:56: Das waren so schöne Zeiten, die ich mir auch wieder zurückwünsche, dieses Unbeschwerte, diese große Fantasie, die man hat.

00:08:05: Zum Vergleich mit heute, ihr versteht das bestimmt.

00:08:09: Je älter ich geworden bin, desto mehr hatte diese Bedeutung nachgelassen.

00:08:16: Irgendwann, so gegen Ende meiner Teenagerzeit, hatte Weihnachten für mich fast gar keine Bedeutung mehr.

00:08:24: Die Fantasie war weg und das Fest an sich hat mich emotional nicht mehr wirklich erreicht.

00:08:32: Was vielleicht auch daran lag, dass sich die Umgebung und die Menschen um mich herum mehr verändert hatten.

00:08:40: Ich kann mich noch gut erinnern, wie, als ich klein war.

00:08:43: Ich habe ja in Oberbürg gewohnt.

00:08:45: Da war es so schön, als zur Weihnachtszeit, wenn Schnee lag, die Straßen waren dekoriert, überall waren so an den Laternen so Weihnachtdekorationen und über die Straße hinweg.

00:08:59: Die Geschäfte hatten weihnachtliche Deko drinne.

00:09:03: Es hat irgendwie so nach Weihnachten gerochen.

00:09:07: Ja, mit den Jahren verschwanden die Geschäfte, verschwanden die Dekorationen.

00:09:16: Und ja, so durfte ich das anhören.

00:09:19: Es reite sich eine Dönerbude an die andere.

00:09:24: Es war Geschäfte nur noch da, die kein Weihnachten feierten.

00:09:29: Und dadurch ging wahrscheinlich auch dieses Gefühl einfach immer mehr kaputt.

00:09:34: Als ich dann ausgezogen bin und meine eigene Wohnung hatte, wurde Weihnachten für mich endgültig zur Nebensache.

00:09:44: Ich habe vielleicht ein bisschen dekoriert, wenn ich eine Partnerin hatte für sie vielleicht, mir auch mal ein Weihnachtsbaum geholt, aber eher aus Gewohnheit als aus inneren Bedürfnis oder halt einfach um an die damalige Zeit zu denken.

00:10:03: Es war da, aber es hatte nicht mehr diese Tiefe wie früher.

00:10:08: Natürlich sehe ich Weihnachten trotzdem als etwas Schönes.

00:10:12: Es hat etwas Warmes, etwas Verbindendes, etwas Fantasierreiches.

00:10:18: Aber als Erwachsener fühlt es sich anders an.

00:10:24: Weniger mag ich, weniger emotional, weniger aufgeladen.

00:10:30: Gleichzeitig war Weihnachten auch anstrengend.

00:10:33: Viele Menschen, viele Eindrücke, viele Reize.

00:10:38: Damals war ich noch... und diagnostiziert.

00:10:41: Ich war nicht auffällig im klassischen Sinne, besonders weil auch nicht die Aufklärung stand wie heute.

00:10:50: Trotzdem habe ich gemerkt, dass ich Rückzug brauchte.

00:10:54: Ein Ort, an dem es ruhig ist, ohne diesen Rückzug wäre es für mich schnell zu viel geworden.

00:11:03: Heute kann ich besser einordnen.

00:11:05: Damals konnte ich es nur fühlen, ohne zu wissen, warum.

00:11:09: Weihnachten hatte schöne Seiten, aber es war nie nur leicht.

00:11:16: Und genau das macht meine Beziehung zu Weihnachten bis heute ambivalent.

00:11:24: Deswegen sehr viel habe ich darüber auch nicht zu sagen, weil die meiste Zeit daran ich mich auch nicht erinnern kann.

00:11:31: Und das, was ich noch weiß, habe ich euch jetzt mitgeteilt.

00:11:35: Deswegen komme ich zur fachlichen Einordnung.

00:11:38: Warum Weihnachten für Menschen im Autismus-Spektrum oft schwierig ist?

00:11:45: Weihnachten ist gesellschaftlich stark aufgeladen.

00:11:50: Es gibt klare Erwartungen, wie man sich fühlen soll, wie man sich verhält und was als normal gilt.

00:11:59: Genau das kann für Menschen im Spektrum besonders herausfordernd sein.

00:12:06: Ein zentraler Punkt ist die Reizbelastung.

00:12:10: An Weihnachten kommen viele Dinge gleichzeitig zusammen.

00:12:13: Mehr Menschen, mehr Gespräche, andere Gerüche, helles Licht, Musik, Veränderung im Tagesablauf.

00:12:23: Für viele autistische Menschen ist das Nervensystem ohnehin sensibler eingestellt.

00:12:30: Reize werden intensiver wahrgenommen und schlechter gefüllt hat.

00:12:34: Das führt nicht automatisch zu sichtbarem Stress, aber zu innerer Spannung, die sich über Stunden oder Tage aufbaut.

00:12:47: Hinzu kommt die soziale Ebene.

00:12:49: Weihnachten ist voller unausgesprochener Regeln.

00:12:52: Man soll dankbar sein, emotional reagieren, nähe zulassen, Gespräche führen, auch wenn man eigentlich keine Kraft dafür hat.

00:13:03: Diese Erwartungen sind selten klar formuliert, aber sie sind da.

00:13:08: Für autistische Menschen bedeutet das oft zusätzliches Masking.

00:13:13: Man versucht, sich anzupassen, richtig zu reagieren, nicht aufzufallen, was kostet enorm viel Energie.

00:13:23: Ein weiterer wichtiger Aspekt sind alte Rollen aus der Kindheit.

00:13:29: Gerade an Weihnachten werden familiäre Strukturen aktiviert, die sehr früh entstanden sind.

00:13:38: Menschen werden wieder so wahrgenommen, wie sie als Kind waren.

00:13:43: Der ruhige, der schwierige, der sensible, der komplizierte.

00:13:51: Auch wenn man längst erwachsen ist, kann dieses alte Bild unbewusst wieder wirksam werden.

00:13:58: Für neurodivergente Menschen, die ohnehin oft gelernt haben, sich anzupassen, kann das sehr belastend sein.

00:14:07: Viele erleben an Weihnachten auch ein verstärktes Schuldgefühl, das Gefühl nicht richtig zu sein, zu viel zu sein oder Erwartungen nicht erfüllen zu können.

00:14:23: Aussagen wie Reiß dich doch mal zusammen.

00:14:27: Es ist doch nur einmal im Jahr.

00:14:30: Oder das gehört halt dazu.

00:14:33: Wirken auf den ersten Blick erharmlos.

00:14:37: Verstärken aber genau diesen inneren Druck.

00:14:43: Sie signalisieren, dass die eigenen Grenzen weniger zählen als das Fest an sich.

00:14:53: Wichtig ist auch zu verstehen, dass Überforderung nicht immer sichtbar ist.

00:15:00: Nicht jede autistische Person zieht sich zurück oder reagiert emotional.

00:15:07: Manche funktionieren einfach weiter, wirken ruhig, freundlich, angepasst.

00:15:16: Die Erschöpfung kommt dann später, oft nach den Feiertagen, wenn der Körper und das Nervensystem keine Energie mehr haben.

00:15:26: Das wird von außen häufig missverstanden.

00:15:32: Ein weiterer Punkt ist der Verlust von Strukturen.

00:15:36: Weihnachten bedeutet Ausnahmezustand, andere Zeiten, andere Abläufe, spontane Planänderungen.

00:15:44: Für viele autistische Menschen ist Struktur ein wichtiger Anker.

00:15:50: Feld dieser Weg steigt die innere Unsicherheit.

00:15:54: Das hat nichts mit Starheit zu tun, sondern mit dem Bedürfnis nach Vorhersehbarkeit.

00:16:04: Was hilft ist Verständnis und Rücksicht.

00:16:09: Rückzugsmöglichkeiten anbieten, Hausen akzeptieren, Grenzen ernst nehmen, nicht alles persönlich nehmen.

00:16:20: Wenn jemand früher geht, leiser ist oder sich zurückzieht, ist das keine Ablehnung.

00:16:28: Es ist Selbstschutz.

00:16:33: Für Menschen im Spektrum selbst ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.

00:16:41: Pausen, einzuplanen, klare Absprachen zu treffen, Erwartungen zu reduzieren.

00:16:47: Weihnachten muss nicht perfekt sein.

00:16:50: Es darf auch ruhig sein, kurz sein oder anders als bei anderen.

00:16:58: Weihnachten ist kein Test für Nähe, Dankbarkeit oder Liebe.

00:17:05: Es ist nur eine Zeit im Jahr und für manche ist sich schön, für andere anstrengend und für viele beides gleichzeitig.

00:17:17: Das anzuerkennen schafft Verständnis und entlastet alle Beteiligten.

00:17:24: Ja, damit sind wir am Ende der heutigen Folge.

00:17:29: Wenn dir dieser Einblick geholfen hat und du Neurodivergents besser verstehen möchtest, findest du mich auch auf meinen anderen Kanälen.

00:17:37: Unter Real Mike bin ich auf Instagram, YouTube, TikTok und Twitch aktiv und teile dort persönliche Einblicke in meinen Alltag.

00:17:50: Fachliche Inhalte findest du bei AutismusTalk.podcast auf Instagram.

00:17:56: Wenn du meiner Arbeit unterstützen möchtest, folge mir gerne hier im Podcast oder in den anderen Projekten, damit du keine weiteren Folgen verpasst.

00:18:05: Ich wünsche dir noch eine schöne Weihnachtszeit, ein frohes Fest und ruhige Besinnung.

00:18:12: Danke, dass du heute zugehört hast.

00:18:15: Bleib einzigartig.

00:18:16: Bleib einzigartig.

00:18:18: Bis zur nächsten Folge.

00:18:19: Bis dann.

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